Natur Wigarte - Naturschutz

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Der "Wigarte"
- ein Kleinod für Fauna und Flora
am Südhang vom Chinz

Text. M.Schuhmacher
Bilder: E.Schuhmacher
Das ca. 20 Aren grosse Grundstück bildet als Naturgarten zum nahe gelegenen Wald ein ökologisch wichtiges Landschaftselement. Neben Einstellschopf und kleinem Gemüsegarten, besteht die Parzelle aus einigen älteren Einzelbäumen, Blumenwiesen und diversen Kleinstrukturen wie Ast-/ Stein-/ Kompost-/Holzhaufen und Brenneselstauden. Auch ein Feuchtbiotop befindet sich zwischen den Steinhaufen. Umfriedet wird die Parzelle von einer ca. 240 Meter langen Niederhecke als natürlichen Zaun. Der Standort wird naturgerecht gepflegt. Im Gebiet sind Brutvögel wie Waldkauz, Goldammer, Trauerschnäpper, Schwanzmeise, Zaunkönig, Grünfink, Grasmücken, Girlitz, usw. nachgewiesen. So auch Igel und Reptilien wie Blindschleiche, Zauneidechse und Ringelnatter (Art der roten Liste, stark gefährdet EN).
Diverse Amphibien, Schmetterlinge und Libellen haben sich im und in der Nähe des Feuchtbiotopes angesiedelt. Die Parzelle 731 "Wigarte" ist ein Kleinod für Fauna und Flora in der immer mehr ausgeräumten Kulturlandschaft.
Aus den obig genannten Gründen, ist die Parzelle "Wigarte", als vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen sehr wertvoll und an diesem Standort zu erhalten.
Weitere Gründe für den Erhalt:
- Gewachsene Strukturen sind kurzfristig nicht einfach an einem anderen Ort ersetzbar: Steinhaufen, Weiher, Hecken. Das Alter dieser Elemente trägt wesentlich zur natürlichen Vielfalt darin bei.
- Naturnahe Elemente haben am Waldrand nicht die gleiche ökologische Bedeutung. Sie sind wesentlich von der guten Besonnung und der Verzahnung mit der offenen Flur abhängig.
- Das Grundstück mit der heutigen Struktur ist auch Vernetzungselement zwischen Wald, offener Flur, Feldgehölzen und Baumgruppen. Diese Funktion des Biotopverbundes ist auch Zielsetzung der        Landwirtschaft. Die Vernetzung muss hier nicht völlig neu geschaffen werden. Es kann von bestehenden Elementen ausgegangen werden.
- Entlang des Waldrandes liegen mehrere Naturschutzzonen. Die Parzelle Nr. 731 leistet einen Beitrag an deren Vernetzung.
- Neben der ökologischen Funktion prägen Verzahnungen des Waldes mit dem Offenland auch das landschaftliche Bild. Das Ineinandergreifen von offener Flur und Ausläufern des Waldes gehört zum typischen      Bild des Fricktaler Juras. Die Heckenbereiche der Parzelle 731 fördern diese landschaftliche Gliederung.
Grünfrosch im Wigarte        


Gartengestaltung:
Fam. Schuhmacher Edgar
Fam. Schuhmacher Markus
Naturfreundlicher Garten
unser Garten lebt

Kleinstrukturen als Lebensraum für Tiere
Die blaue Holzbiene
Die blaue Holzbiene ist mit fast 3 cm Länge unsere grösste heimische Bienenart. In Mitteleuropa zählt die Art vielerorts zu den Seltenheiten. Die Holzbiene benötigt warme, sonnebeschienene Biotope mit viel trockenem Altholz in denen sie ihre Brutröhrer bauen können

Aufnahme vom 25.06.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Trauerschnäpper
Brutvogel im Wigarte
Foto: Edgar Schuhmacher
Girlitz
Brutvogel im Wigarte
Der Girlitz (Serinus serinus) ist die kleinste europäische Art aus der Familie der Finken

Aufnahme vom 21.05.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Schwanzmeisen
Regelmässiger Brutvogel im Wigarte

Aufnahme vom 24.04.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
C-Falter
Auf Nahrungssuche im Wigarte

Aufnahme vom 31.07.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Hirschkäfer
Aufnahme vom 02.07.2009 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Igel
Aufnahme vom 27.05.2014 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Ringelnatter im Kompost
Aufnahme im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Eine Zauneidechse sonnt sich auf einem ausgelegtem Dachziegel
Aufnahme vom 14.05.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Grasfrosch
Aufnahme vom 23.09.2017 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Blindschleiche
Aufnahme vom 18.05.2013 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Schwalbenschwanz Raupe
Lieblingsfutter der Schwalbenschwanz-Raupe:
Lassen sie einige ihrer Fenchel im Garten in die Höhe schiessen und überlassen die gelben Blüten der Raupe als Futter.
Aufnahme vom 24.08.2013 im Wigarte
Edgar Schuhmacher
Junge Waldkäuze Im Wigarte
Am Samstag, 08.05.2010 vermass und beringte Ueli Schaffner im Wigarte Eiken drei junge Waldkäuze
Bilder: Edgar Schuhmacher
Letzte Aktualisierung 14.06.2018
Naturfotografie
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